Kultur-Küche
Helfer*in – Hauswirtschaft (DKZ 83211–104)

Kultur-Küche

Die Kultur-Küche ist eine AGH-Maßnahme für (allein-) erziehende Frauen westafrikanischer Herkunft. In einer ehemaligen Lehrküche mit vier professionell ausgestatteten Kochplätzen bereiten Teilnehmerinnen unter fachlicher Anleitung und Unterstützung durch eine Sprachmittlerin Speisen und Getränke zu und führen hauswirtschaftliche Tätigkeiten aus. Diese sind so organisiert, dass sie auch mit zunächst noch geringen Deutschkenntnissen ausgeführt werden können:

  • Recherche von Rezepten und Planung von Gerichten
  • Einkauf von Lebensmittel und Abholung von Lebensmittelspenden
  • Zubereiten und Haltbarmachen von Speisen und Getränken
  • Lagerhaltung
  • Pflege der Küchenwäsche
  • Reinigung des Arbeitsplatzes und der benutzten Gerätschaften
  • Arbeiten nach Hygienestandards
  • Notieren von Inhaltsangaben von verarbeiteten Produkten
  • Verkauf der hergestellten Produkte

Der Fokus der Maßnahme liegt auf einer Aktivierung der Teilnehmerinnen, einem praxisnahen Spracherwerb, sozialer Teilhabe sowie einer Festigung wichtiger Kernkompetenzen. Hierzu gehören u.a. Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und Kommunikationsfähigkeiten.


bras e.V.
Kultur-Küche
Bevenser Straße 5
28329 Bremen
Mobil 0162 4769417
Tel. 0421 696066–31
Fax 0421 696066–99

Anne Bassa
Betriebsleiterin
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 Anne Bassa

 

Voraussetzungen

  • (allein-) erziehende Frauen westafrikanischer Herkunft
  • Wohnsitz in Bremen
  • Bezug von Arbeitslosengeld II
  • Zuweisung durch das Jobcenter Bremen
  • Gesundheitsbelehrung
  • Bereitschaft zur beruflichen Weiterentwicklung
  • Interesse an hauswirtschaftlichen Tätigkeiten

Beschäftigungsfelder

  • Küchenarbeiten
  • Spracherwerb

Arbeitszeiten

  • 15–20 Wochenstunden

Leistungen

  • zusätzlich zum Arbeitslosengeld II
    werden eine Mehraufwandsentschädigung
    und die Kosten für das Stadtticket gezahlt
  • Berufskleidung wird gestellt

Gefördert durch das Jobcenter Bremen, die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa,
aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Bremen.