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Spiel - Ideen für sozialen Frieden PDF Drucken E-Mail

080715C5050069.jpgZwanzig Jugendliche aus der Ukraine, Polen und Bosnien und Deutschland bauen bei Förderwerk Bremerhaven ihre Visionen von einem friedlichen und wohnlichen Europa.

Das war zunächst neu für die Jugendlichen aus Osteuropa: Dass man originelle Spielplätze bauen kann, die zur Verbesserung des Wohnumfeldes beitragen und damit zugleich jugendliche Langzeitarbeitslose qualifiziert. Bei Förderwerk Bremerhaven empfingen die zwischen 16 bis 22 Jährigen einen einwöchigen Intensivkurs für soziale Stadtplanung, Stadtentwicklung und deren praktische Umsetzung.

Zur Einführung lernten die Jugendlichen ausgewählte Spiel- und Bewegungs-Projekte von Förderwerk Bremerhaven kennen. Der Besuch der „Phänomenta“ sowie ein internationales Minigolfturnier rundeten die Inspirationsphase an den ersten beiden Tagen ab.

Im anschließenden Ideenforum beim Förderwerk Bremerhaven wurde dann auf polnisch, ukrainisch und bosnisch diskutiert, phantasiert und gezeichnet. Schließlich einigten sich die Jugendlichen darauf, drei originelle Projekte jeweils in länderspezifischen Gruppen auszuarbeiten und zu bauen.

Mit Rat und Tat, Material und Maschinen wurden sie dabei von den fachkundigen Spezialisten von Förderwerk Bremerhaven unterstützt. Diese standen den Jugendlichen in allen Fragen zu Holz- und Metallverarbeitung, Gartenbau und Mechanik zur Seite.

Am Donnerstag, dem 17. Juli 2008 ist es dann soweit. Auf dem Werkstattgelände von Förderwerk Bremerhaven in der Dieselstrasse 5 präsentieren die Jugendlichen ihre Projekte eingeladenen Gästen aus Verwaltung und Politik sowie der örtlichen Presse.

Die bosnischen Jugendlichen bauten einen „Politische Minigolfbahn des Friedens“, die ukrainischen Jugendlichen ein „Ukrainisches Haus der überwindbaren Hindernisse“, die polnischen Jugendlichen ein illuminiertes „Karussell des Wasserstrudels“.

Abgerundet wird der EU-Jugendaustausch am Freitag, den 18.07.2008 mit einer großen Exkusion durch Bremerhaven. Die wichtigsten Projekte von Förderwerk Bremerhaven aus den letzten 20 Jahren werden besucht und aktuell laufende Baustellen vorgestellt. Vorgeschaltet wird am Freitagmorgen eine Diskussionsrunde zum Thema Langzeitarbeitslosigkeit, Beschäftigung und Qualifizierung mit bei Förderwerk beschäftigten ehemaligen Langzeitarbeitslosen aus Polen, Bosnien und der Ukraine.

Das Projekt wird gefördert über das EU-Programm: „Jugend in Aktion“

Kooperationspartner in Bremerhaven sind der Verein HIOB und die AWO Bremerhaven.

 
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